Kündigungsfrist bei Spareinlagen: Tagesgeld klar im Vorteil

Dienstag den 7.08.2012

Beim Sparen kommt es neben der Höhe der Zinsen und der Sicherheit des angelegten Geldes durchaus auch auf die Verfügbarkeit der Ersparnisse an. Je schneller das Ersparte wieder verfügbar ist, desto besser kann es genutzt werden: für Sonderausgaben oder auch für ein Umschichten des Geldes auf ein besser verzinstes Anlageprodukt. Tagesgeldkonten sind hier immer wieder klar im Vorteil. Dank der fehlenden Kündigungsfrist, die bei Sparbüchern immer drei Monate beträgt (bei einer Verfügbarkeit während der Laufzeit von maximal 2.000 Euro) stellt das Tagesgeld eine ganz besonders flexible Geldanlage dar.

Zudem bietet das Tagesgeld vor allem bei Direktbank gegenüber dem herkömmlichen Sparbuch einen weiteren Vorteil, der eine große Rolle spielen sollte bei der Wahl der Spareinlage: die Tagesgeldzinsen liegen in den allermeisten Fällen höher als die Sparbuchzinsen. Nur in Ausnahmefällen sind Sparbücher noch gut verzinst, aber auch hier punkten Tagesgeldkonten dann eben aufgrund der deutlich höheren Flexibilität, die sie den Sparern bieten.

Das Tagesgeld als Anlageart bietet mit gleich drei Vorteile: es gibt keine Kündigungsfrist bei Tagesgeldkonten, das Geld ist jederzeit verfügbar, was eine hohe Flexibilität bedeutet – und die Zinsen sind meist deutlich höher als beim Sparbuch. Dies zeigen auch unsere aktuellen Vergleiche:

>>> Sparbuch-Zinsen im Vergleich <<<

>>> Tagesgeld-Zinsen im Vergleich <<<

Kritiker mögen nun vielleicht die Sicherheit von Tagesgeld anbringen, diese ist jedoch auch klar geregelt. Je nach Anbieter gilt eine Gesetzliche Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro je Kunde (diese Sicherung der Einlagen gilt europaweit!), zudem gibt es zum Teil zusätzliche Absicherungen, die bis zu 100 Prozent des Anlagebetrags auf dem Tagesgeldkonto gehen können. Die Einlagensicherheit ist deshalb nicht automatisch geringer als bei einem ganz normalen Sparbuch, hier kommt es immer auf die Absicherung der Bank selbst an, im Falle des Tagesgeldes jedoch nicht auf die Art der Geldanlage. Das Argument, ein Tagesgeldkonto sei per se weniger sicher als ein Sparbuch, zieht also nicht und entspricht schlichtwenig einem Mangel an Informationen.