Sparbuch oder Tagesgeld – oder doch beides?

Donnerstag den 17.01.2013

Das Sparbuch an sich hat in Deutschland eine jahrzehntelange Tradition, während Tagesgeldkonten erst in den letzten Jahren in den Fokus auch von privaten Kleinanlegern gerückt sind. Beide Kontoarten unterscheiden sich vor allem durch die Konditionen, mitunter jedoch auch sehr durch die Verzinsung, wie wir auf http://www.sparbuch.info/ auch immer wieder betonen.

Was das Sparbuch vom Tagesgeld unterscheidet

Tagesgeld und Sparbuch entscheiden sich durch zwei wesentliche Punkte, die Kündigungsfrist und die Verfügbarkeit des angesparten Geldes. Während es bei Sparbüchern eine Kündigungsfrist von meist drei Monaten gibt, fällt dies bei Tagesgeldkonten weg. Diese unterliegen keiner Frist zur Kündigung, während dies beim Sparbuch einen wichtigen Punkt für Sparer darstellen sollte.

Und auch in Sachen Verfügbarkeit unterscheiden sich Tagesgeld und Sparbuch sehr voneinander. Bei Sparbüchern gilt fast immer die Regelung, dass monatlich bis zu 2.000 Euro verfügbar sind. Über den kompletten Sparbetrag kann nur mittels der Kündigung mit der oben genannten Frist von drei Monaten verfügt werden. Wer aus dringenden Gründen schnell an sein Erspartes muss, der hat schlichtweg Pech gehabt. Und muss dann entweder den teuren Dispokredit anzapfen oder aber einen Ratenkredit aufnehmen.

Beim Tagesgeld sieht dies ganz anders aus. Auf einem Tagesgeldkonto angelegtes Geld ist jederzeit frei verfügbar. Eine Vorgabe der Bank hinsichtlich des verfügbaren Betrags gibt es nicht, das so angesparte Geld kann jederzeit auf das als Referenzkonto angegebene Girokonto zurückgebucht werden.

Niedrige Sparbuchzinsen kontra hohe Tagesgeldzinsen?

In vielen Fällen wurde das Sparbuch schon aufgrund seiner niedrigen Zinsen kritisiert. In den vergangenen Jahren sind die Sparzinsen massiv gesunken, teilweise gibt es sogar nur noch 0,25 Prozent p.a. bis gar nur 0,10 Prozent p.a. an Zinsen für das Sparbuch. Angesichts einer wieder steigenden Inflationsrate ist dies natürlich ein Unding – und alles andere als lohnenswert für Sparer.

Anders sieht es oft beim Tagesgeld aus. Nicht alle Tagesgeldkonten sind gleich gut verzinst, es gibt jedoch immer wieder Angebote, die aus der "Masse" hervorstechen durch eine gute Verzinsung und / oder ein Startguthaben, das Neukunden erhalten.

Sparbuch und Tagesgeld können einander ergänzen

Neben den zahlreichen schlecht verzinsten Sparbüchern gibt es sie jedoch hin und wieder immer noch, die Sparbücher mit guten Zinsen, die einen Blick wert sind. Ein solches bietet derzeit die GEFA Bank an, mit 1,75 Prozent p.a., der gleichen Verzinsung übrigens, welche di Bank auch für das Tagesgeldkonto anbietet. Wer gleich zweifach von den guten Zinsen profitieren möchte, der kann sowohl das Sparbuch als auch das Tagesgeld der GEFA Bank nutzen, beide Konten sind auch im aktuellen Tagesgeld Ranking unter den Top 10 zu finden wie es in unserem Tagesgeldrechner zu sehen ist.