Tagesgeld: Sparen und dennoch immer flüssig sein

Donnerstag den 14.02.2013

Sparer stehen immer wieder vor der Wahl, wo sie ihre Ersparnisse anlegen und was für eine Anlageart sie bevorzugen wollen. Während 70 Prozent der Deutschen immer noch ein Sparbuch haben, steigt die Beliebtheit von Tagesgeld und Festgeldkonten zunehmend. Damit wächst zugleich die Verunsicherung vieler, welche Konditionen für welche Art des Sparens gelten und welche Vorteile wie auch Nachteile die einzelnen Arten der Geldanlage haben.

Während beim Sparbuch gleich mehrere Nachteile vorhanden sind, die niedrigen Zinsen und die mangelnde Flexibilität bei 2.000 Euro verfügbarem Maximalbetrag im Monat und einer Kündigungsfrist von drei Monaten, sieht es beim Tagesgeld deutlich besser aus. Hier liegen die Zinsen derzeit zwar auch niedriger als in Hochzins-Phasen, dafür sind die Tagesgeldzinsen in vielen Fällen deutlich höher, als dies gegenwärtig bei den Zinsen für Sparbücher der Fall ist.

Dafür bietet das Tagesgeld eben jenen großen Vorteil, den weder Sparbuch noch Festgeld bieten können: es kann je nach Bank und Konditionen zu guten Zinsen Geld angespart werden, und dennoch ist der Sparer letztlich schnell wieder flüssig, wenn er das Angesparte für andere Dinge benötigt.

Durch das „flüssige“ Sparen gibt es auf der einen Seite einen Zinsertrag, der dann wiederum weiter angespart werden kann. Auf der anderen Seite bietet die Anlagevariante Tagesgeld dem Sparer die große Freiheit, über sein Geld verfügen zu können, wenn er über sein Geld verfügen möchte. Beim Sparbuch gibt es ja den monatlich begrenzten Verfügungsrahmen, beim Festgeld ist eine Verfügbarkeit über das Geld vor Ablauf der vereinbarten Anlagedauer entweder gar nicht oder nur mit hohen Abschlägen auf die Zinsen möglich.

Tagesgeld ist damit immer eine gute Alternative für das Ersparte, das für Sonderausgaben zurückgelegt werden soll, oder für das Geld, das am Monatsende noch auf dem Girokonto übriggeblieben ist. Natürlich können auch höhere Beträge angelegt werden, dabei ist es jedoch empfehlenswert, keine Anlagesumme zu tätigen, die über der Einlagensicherungssumme der jeweiligen Bank liegt. Mehr Informationen zur Einlagensicherung von Tagesgeldkonten erhalten Sie hier.