Hälfte der deutschen Sparer hat Geldanlage unter Kontrolle

Donnerstag den 10.11.2011

Knapp jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) hat seine Geldanlagen stets im Blick. Nur bedingt unter Kontrolle haben 43 Prozent ihre Spareinlage, ihnen ist die Höhe ihres auf Sparbüchern, Tagesgeld- oder Festgeldkonten angelegten Kapitals nur ungefähr bzw. gar nicht bekannt. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage, die von der Bank of Scotland in Auftrag gegeben wurde.

Die Umfrage macht deutlich, dass Männer das Thema Geldanlage ernster nehmen als Frauen. Denn 55 Prozent der männlichen Sparer kontrollieren ihr Sparvermögen regelmäßig, bei den Frauen sind es hingegen nur 49 Prozent. Die Höhe ihrer zu erwirtschaftenden Zinserträge kennen rund 62 Prozent der befragten Sparer. 35 Prozent der Anleger können überhaupt keine Angaben über die Höhe der Zinsen machen. Wer sein Sparkonto online führt, kann sich jederzeit einen Überblick über seinen aktuellen Sparbetrag verschaffen und seine Erträge relativ unkompliziert kontrollieren.

Zwar ist das Sparbuch noch immer ungeschlagener Spitzenreiter bei den konservativen Geldanlagen, allerdings erhalten sicherheitsorientierte Sparer auf Tagesgeld- und Festgeldkonten eine deutlich attraktivere Rendite. Noch immer haben über 60 % der deutschen Sparer ihr Vermögen auf einem oftmals magerverzinsten Sparbuch liegen. Wer einen Blick auf den aktuellen Tagesgeld-Vergleich wirft, wird schnell feststellen, dass ohne Risiko deutlich mehr Zinsen herausgeholt werden können. Während auf Sparkonten der monatlich frei verfügbare Betrag auf 2.000 Euro begrenzt wird, kann das Guthaben auf Tagesgeldkonten jederzeit in beliebiger Höhe abgehoben werden.