Verlust eines Sparbuchs

 

Was muss ich tun, wenn ich mein Sparbuch verliere oder es mir gestohlen wird?

 

Das Sparbuch ist eine Urkunde, auf die man gut aufpassen sollte. Verlieren Sie ihr Sparbuch oder Ihre Sparkarte, müssen Sie diesen Verlust umgehend ihrem Kreditinstitut mitteilen.

Dieses kann dann entweder eine Ersatzurkunde ausstellen, wenn eine Verlusterklärung aufgesetzt wird, oder aber es veranlasst, dass die Urkunde gerichtlich für ungültig erklärt wird.

Dieser aufwendigere Weg muss im Rahmen eines so genannten Aufgebotsverfahrens gegangen werden, damit die Rechte, welche mit der Urkunde verbunden sind, wegfallen.

Der Weg einer Verlusterklärung wird in der Regel nur bei kleineren ersparten Summen gegangen, während das Aufgebotsverfahren bei größeren Sparsummen Einsatz findet.

Auf diese Weise kann das Kreditinstitut sicher sein, dass keine Ansprüche mehr gestellt werden, wenn die Urkunde wieder auftaucht, das Geld aber bereits längst auf ein neues Sparbuch transferiert wurde.

An diesem – für den Laien doch recht aufwändigen Ablauf – kann man einen der Nachteile von Sparbüchern im Vergleich zu modernen Tagesgeldkonten erkennen: beim Tagesgeldkonto gibt es keine Urkunde, welche ein Besitzrecht verbrieft, sondern es gibt Zugangsdaten, die man bei Verlust oder Diebstahl wie bei jedem normalen Girokonto ändern lassen kann.

Hierzu genügt ein Anruf bei der kontoführenden Bank. Der umständliche Weg über die Sperrung und Neuausstellung einer Sparurkunde entfällt. Nebenher bieten die meisten Tagesgeldkonten auch noch höhere Zinsen, als dies bei Sparbüchern der Fall ist.

Einen Überblick über aktuelle Zinssätze können Sie sich in unserem Vergleich holen:

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