Renditesparen

Wie funktioniert Renditesparen und welche Vorteile bietet es?

In den zurückliegenden Jahren haben verschiedene Banken ihre Produktpalette um Sparbücher erweitert, deren Verzinsung an die Entwicklung von Aktienmärkten gekoppelt ist.

Der defensive Charakter der Produkte bleibt dabei unberührt: Anleger müssen in keinem Fall Verluste hinnehmen.

Es handelt sich beim Renditesparen vielmehr um Konten, die die Möglichkeit bieten, an positiven Entwicklungen von Dax und Co. zu partizipieren.

Je nach Anbieter erfolgt die Ausgestaltung dabei sehr unterschiedlich. Eine gängige Variante ist es, die Kursentwicklung eines großen Börsenbarometers in regelmäßigen Abrechnungsintervallen abzuleiten und daraus eine Verzinsung zu definieren.

So kann beispielsweise für jeden Kalendermonat, in dem der Deutsche Aktienindex sich positiv entwickelt, ein Zinszuschlag erfolgen.

Auch eine anteilige Partizipation an den Kursentwicklungen ist möglich: Ein Sparbuch kann beispielsweise ein Fünftel der Kursgewinne eines Indexes an den Inhaber weitergeben; Kursverluste werden nicht umgesetzt.

Beim Renditesparen sollten Bankkunden stets einen Blick in die Details der Angebotsbedingungen werfen. Ist der Zins eines Sparbuchs beispielsweise an die Entwicklung des Deutschen Aktienindexes gekoppelt, ist das jeweilige Abrechnungsmodell von größter Bedeutung: Werden Kursgewinne einmal im Monat abgeleitet und dem Zins zugeschlagen, ist dies deutlich vorteilhafter für Sparer als ein jährliches Bemessungsmodell.

Renditesparen eignet sich für alle Anleger, die ohne Verlustrisiko an den Entwicklungen der Kapitalmärkte partizipieren möchten und dabei bereit sind, auf eine sichere Verzinsung zu verzichten.

Natürlich können Sie auch auf einem Sparbuch oder Tagesgeldkonto monatliche Beträge ansparen. Wenn Sie sich für eines dieser Produkte interessieren, finden Sie auf den folgenden Seiten detaillierte Zins- und Konditionsvergleiche:

>>> Sparbücher im Vergleich <<<

>>> Tagesgeldkonten im Vergleich <<<